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Kaum ein Arzt aus dem nahen oder fernen Ausland wird sich mit dem deutschen Gesundheitswesen so gut auskennen, um auch zu wissen, was denn nun ARAG Z 100 oder sozialärztliche Kassenbetreuung im Einzelnen bedeuten.
Das deutsche Gesundheitswesen ist in langer Tradition von Jahrzehnt zu Jahrzehnt stetig gewachsen. Ein großer Eckpfeiler im deutschen Gesundheitswesen ist das Zahnwesen und die damit verbundenen kassenärztlichen Leistungen im zahnärztlichen Bereich.
Eine Zusatzversicherung für die eigenen Zähne ist daher oft sehr ratsam, denn im Gegensatz zu Versicherungsleistungen im KFZ oder auch im häuslichen Bereich, nimmt man für gewöhnlich zahnärztliche Versicherungsleistungen und Zusatzleistungen in diesem Bereich schon fast regelmäßig in Anspruch. Die Versicherungswirtschaft hat den Sinn in solchen Angeboten erkannt und es finden sich daher am Markt immer wieder neue Produkte und Angebote versicherungstechnischer Art. Man sollte sich als Patient und Versicherungskunde
im Klaren sein, welche Art von Leistungen man vielleicht in Anspruch nehmen möchte in naher oder ferne Zukunft. Unterschiede in den angebotenen Leistungen sind an der Tagesordnung und ein Vergleich ist daher dringend geboten. Viele Versicherungen bieten zwar einen Vollschutz im zahnärztlichen Bereich, aber der vollständige Zahnersatz bleibt dann in einigen Fällen auch zu einem gewissen Prozentsatz zwecks Eigendeckung erhalten.
Über ARAG Z 100 oder über Zusatzleistungen im Bereich der Zahnkronentechnik sollte man sich ebenfalls Gedanken machen wie über den Einsatz von Edelmetall als Zusatzleistung im Falle von Zahnfüllungen. Die berühmten Jacketkronen fallen ebenfalls unter Zusatzsonderleistung, die von nicht allen Versicherungen wenigstens teilweise mitübernommen werden. CSS Zahnversicherung gibt es im Ausland bisher noch kaum. In Österreich und der Schweiz ist man zwar auf gutem Wege das eigene Sozialsystem gefälliger zu gestalten für alternative Zahnbehandlung, aber in letzter Zeit verspürte man gerade in diesen Ländern recht großen Widerstand von den kassenärztlichen Vereinigungen. Versicherungsleistungen deutscher Bundesbürger können nur sehr bedingt auch im Ausland in Anspruch genommen werden. Es empfiehlt sich auf alle Fälle die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versicherungen genauestens zu studieren.
Mittlerweile ist die Zahnmedizin weit genug fortgeschritten, zu gewährleisten, dass man trotz dem einen oder anderen Loch im Zahn ein, zumindest auf größere Distanz, makelloses Lächeln vorweisen kann.
Vorausgesetzt freilich, man kann es sich leisten. Denn eine Kunststoffplombe, also eine so beschaffene, dass man sie fast nicht von den echten Zähnen ausnehmen kann, kostet extra und wird nicht von der allgemeinen Krankenversicherung gezahlt.
Um, mit etwas Glück und günstiger Prämie, nicht auf solchen Kosten sitzen zu bleiben, greifen immer mehr Menschen zu Zusatzversicherungen.
Prinzipiell keine schlechte Idee, doch begehen viele den Fehler, einfach bei ihrem „Hausversicherer“ abzuschließen, anstatt sich viele verschiedene Angebote einzuholen.
Denn, selbst wenn man immer zufrieden war, zeigt sich gerade bei einer Zahnzusatzversicherung im Vergleich, dass man jede Menge Geld sparen kann, vergleicht man nur genug.
Vor allem, wenn man seine (größten) Risiken kennt und abschätzen kann, ist es möglich, sehr individuelle und damit zumeist auch günstigere Prämien auszuhandeln. Natürlich muss man deshalb in Kauf nehmen, nicht ganz so umfassend geschützt zu sein.
Weiters besteht aber großes Einsparungspotenzial, wenn man etwas zurückhaltender mit Information umgeht, die den Versicherer interessieren könnte. Freilich darf man nicht lügen oder wirklich relevante Informationen böswillig und pflichtwidrig verschweigen, aber man muss auch nicht gleich ganz offenherzig über jedes Wehwehchen im Kieferbereich mit dem Versicherungsmakler schwatzen. Denn Versicherungen geht es immer noch um den eigenen Profit und dazu versuchen sie aus allen möglichen (und unmöglichen) Informationen Schlussfolgerungen zu ziehen, die diesen Profit maximieren beziehungsweise die Risiken besser einschätzen ließen.
So kann man mit cleverem „Informationsmanagement“ gleich einiges bei der Prämie sparen und muss trotzdem nicht auf recht umfassenden Zusatzschutz verzichten.
Auf diese Weise kann man es mit einer gängigen Werbung halten: Vergleich dich reich –auch bei den eigenen Zähnen. Nur bei der Qualität der Behandlung darf man nicht sparen.